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RechtGPT Alternative für die Schweiz: CASUS im Vergleich

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CASUS Team

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Wer wir sind

RechtGPT Alternative für Schweizer Kanzleien gesucht? Für Teams, die Rechtsrecherche mit Vertragsprüfung, Dossiers und Microsoft Word verbinden möchten, ist CASUS die stärkere Wahl. RechtGPT unterstützt laut Anbieter ebenfalls Schweizer Recht und bietet einen niedrigeren Einstiegspreis für kontingentierte Abfragen. Entscheidend ist deshalb, ob einzelne Recherchefragen oder ein durchgängiger Dokumentenworkflow im Mittelpunkt stehen.

Kurzvergleich für Schweizer Kanzleien

Beide Anbieter verbinden Rechtsrecherche und Dokumentenfunktionen, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. CASUS ist auf die weitere Arbeit an juristischen Dokumenten in Web und Word ausgerichtet. RechtGPT stellt die quellenbasierte Beantwortung von Rechtsfragen in den Vordergrund und rechnet seine kostenpflichtigen Pakete nach monatlichen Abfragekontingenten ab.

Kriterium

CASUS

RechtGPT

Grundausrichtung

Web-Anwendung und Word-Add-in für Entwurf, Prüfung und Bearbeitung juristischer Dokumente

Recherche, Entwürfe und Dokumentenanalyse über mehrere Rechtsordnungen

Schweizer Rechtsquellen

Über 1 Mio. Entscheide und über 21’000 Gesetze; darunter Bundesgericht, Bundesverwaltungsgericht, Bundesstrafgericht, Bundespatentgericht und kantonale Gerichte

Schweizer Bundesrecht, Kantonsrecht und Judikatur sowie FINMA-Materialien laut Anbieter

Microsoft Word

Bestandteil des dokumentennahen Kernworkflows

Nutzung in Word und Word-Export laut Anbieter dokumentiert

Dokumente

Einzelne Dokumente sowie Dossiers mit bis zu 1’000 Dokumenten

Dokumentenerstellung, Analyse, Fragen zu Dokumenten und OCR-Verarbeitung

Eigene Quellen

Einsatz und Freigabe im vorgesehenen Team-Workflow prüfen

Ab Business und Enterprise im Abo teilbar

Kostenlos testen

14 Tage

Sieben Fragen laut Anbieter

Öffentliche Preise

Standard netto CHF 145 monatlich oder CHF 1'440 jährlich pro Person

EUR 29 für Starter, EUR 49 für Business und EUR 29 für Enterprise monatlich pro Person, jeweils mit Abfragekontingent beziehungsweise Mindestlizenzzahl

Besonders geeignet für

Teams, die Recherche und anschliessende Dokumentenarbeit verbinden

Teams mit klar begrenztem, abfragebasiertem Recherchebedarf

Der Vergleich verwendet öffentlich dokumentierte Angaben und geprüfte CASUS-Produktdaten mit Stand 2. September 2026. Quellenumfang, Funktionen, Preise, Datenflüsse und Vertragsbedingungen können sich ändern und sollten vor einer Beschaffung erneut geprüft werden.

Was RechtGPT aktuell anbietet

RechtGPT wird von der Prime AI GmbH in Österreich entwickelt, ist aber nicht auf österreichisches Recht beschränkt. Der Anbieter positioniert die Plattform ausdrücklich für Österreich, Deutschland, die Schweiz, Liechtenstein und das Recht der Europäischen Union. Rechtsfragen werden in natürlicher Sprache gestellt und mit Quellverweisen beantwortet.

Zum dokumentierten Funktionsumfang gehören ausserdem Dokumentenerstellung mit Vorlagen, Dokumentenanalyse, Fragen zu Dokumenten, OCR-Verarbeitung und die Nutzung in Microsoft Word. Antworten können als Word-Datei exportiert werden. Eigene Quellen lassen sich ab Business und Enterprise innerhalb des Abos teilen. RechtGPT sollte deshalb nicht als reine Suchmaschine eingeordnet werden.

Für die Schweiz nennt die aktuelle RechtGPT-Produktseite schweizerisches Bundesrecht, Kantonsrecht und Judikatur sowie Rundschreiben, Stellungnahmen und Aufsichtsmitteilungen der FINMA. Die Nennung einer Quellenart ist jedoch keine Vollständigkeitsgarantie für jedes Rechtsgebiet oder jeden Kanton.

Wann CASUS die bessere Wahl ist

CASUS spielt seine Stärke aus, wenn auf die Recherche regelmässig Arbeit am Dokument folgt. Die Plattform ist als Web-Anwendung und Microsoft-Word-Add-in für ausgebildete Rechtsfachpersonen konzipiert. Entwurf, Prüfung und Bearbeitung können dadurch näher an der Fassung stattfinden, die später abgestimmt oder versendet wird.

Für umfangreichere Vorgänge lassen sich in CASUS Dossiers mit bis zu 1’000 Dokumenten anlegen. Der gesamte Bestand kann über mehrere Chats hinweg analysiert werden, wobei Fundstellen genannt werden. Das eignet sich beispielsweise für grössere Dokumentenreviews, Wissensmanagement und Due Diligence. KI-Ergebnisse bleiben Vorschläge und benötigen vor der Verwendung eine juristische Schlusskontrolle.

RechtGPT dokumentiert selbst Dokumentenfunktionen und Word-Nutzung. Der Unterschied liegt daher nicht in einer einzelnen Funktionsbezeichnung, sondern darin, wie Recherche, strukturierte Prüfung, Dossiers und Weiterbearbeitung zusammenspielen. Für Schweizer Kanzleien mit regelmässiger Vertrags- und Dokumentenarbeit ist dieser Ablauf ein zentrales Auswahlkriterium.

Schweizer Rechtsquellen gezielt testen

RechtGPT und CASUS unterstützen Schweizer Rechtsquellen. Ein belastbarer Vergleich prüft trotzdem nicht nur, ob Schweizer Recht in einer Produktbeschreibung steht. Entscheidend ist, ob die für das eigene Mandatsgeschäft relevanten Gesetze, Gerichte, Kantone, Zeiträume und Fundstellen zuverlässig gefunden werden.

Die webbasierte CASUS-Rechtsrecherche bietet Zugriff auf über 1 Mio. Entscheide und über 21’000 Gesetze. Durchsuchbar sind unter anderem Entscheide des Bundesgerichts, Bundesverwaltungsgerichts, Bundesstrafgerichts und Bundespatentgerichts sowie kantonaler Gerichte. Entscheide und Gesetze werden für den angebundenen Quellenbestand separat gezählt. Sie ist keine Vollständigkeitsgarantie für jedes Rechtsgebiet oder jeden Zeitraum.

RechtGPT nennt schweizerisches Bundesrecht, Kantonsrecht und Judikatur sowie FINMA-Materialien. Im Pilot sollten beide Produkte mit denselben bekannten Fundstellen geprüft werden: einer bundesgerichtlichen Leitentscheidung, einem neueren Urteil, einer kantonalen Frage, einer Norm mit zeitlicher Fassung und einem spezialisierten aufsichtsrechtlichen Thema.

Bewertet werden Antwortqualität, Aktualität, korrekte Fundstelle, nachvollziehbare Textstellen und der Zugang zur Originalquelle. Eine schnelle Antwort ohne überprüfbaren Beleg genügt für den professionellen Einsatz nicht.

Word- und Dokumentenworkflow vergleichen

Beide Anbieter nennen Microsoft Word. Das allein zeigt noch nicht, wie gut ein Kanzleiablauf funktioniert. Im Test sollte ein bestehendes Dokument mit komplexer Nummerierung, Querverweisen, Kommentaren und Änderungsverfolgung verwendet werden. Dann wird sichtbar, ob Resultate nur exportiert werden oder kontrolliert in die aktuelle Fassung einfliessen können.

Für CASUS kann ein strukturierter Risk Review am geöffneten Dokument getestet werden. Bei RechtGPT sollte derselbe Dokumenttyp für Analyse, Rückfragen, Entwurf und Word-Nutzung eingesetzt werden. Ein fairer Vergleich misst Bearbeitungszeit, Vollständigkeit, Fehlerschwere, Nacharbeit und Formatstabilität.

Auch Dossiers sollten nicht nur anhand einer Funktionsliste bewertet werden. Ein realistischer Test verwendet mehrere zusammengehörige Dokumente und prüft, ob Antworten über den gesamten Bestand nachvollziehbar bleiben und Fundstellen schnell kontrolliert werden können.

Datenschutz und Beschaffung in der Schweiz

RechtGPT erklärt auf seiner Website, unter anderem OpenAI-Modelle in der EU-Microsoft-Azure-Cloud einzusetzen. Der Anbieter bietet eine Pseudonymisierungsfunktion und beschreibt die serverseitige Speicherung von Anfragen, Antworten und Dokumenten als optional. Die öffentliche Seite nennt keine konkrete Azure-Region und ersetzt nicht die Prüfung der Vertragsunterlagen.

CASUS dokumentiert in seiner Sicherheitsübersicht, dass Client-Matter-Content und Workspace-Daten in der Google-Cloud-Region Zürich gespeichert werden. KI-Inferenz erfolgt in EU- oder Schweizer Regionen. Kundendaten werden nach den freigegebenen Sicherheitsangaben nicht für Training oder Fine-Tuning genutzt; für die eingesetzten LLM-Anbieter bestehen Zero-Data-Retention-Regelungen.

Vor der Auswahl sollten Schweizer Kanzleien bei beiden Anbietern Datenstandorte, Auftragsbearbeitung, Unterauftragsbearbeiter, Aufbewahrung und Löschung, Rollen und Zugriffe sowie die Behandlung vertraulicher Mandatsinhalte prüfen. Allgemeine Datenschutzformulierungen sind dafür der Einstieg, nicht das Ergebnis.

Preise und Kontingente richtig vergleichen

CASUS kann 14 Tage kostenlos getestet werden. Danach kostet Standard netto CHF 145 pro Person und Monat bei monatlicher Abrechnung. Bei jährlicher Abrechnung sind es CHF 1'440 pro Person und Jahr, entsprechend CHF 120 pro Monat. Die aktuelle Preisübersicht nennt daneben Advanced für Organisationen auf Anfrage.

RechtGPT zeigt auf derselben öffentlichen Seite, auf der die Schweiz als unterstützte Rechtsordnung genannt wird, eine EUR-Preisliste. Der kostenlose Test umfasst sieben Fragen. Starter kostet netto EUR 29 mit 50 Abfragen pro Person und Monat, Business EUR 49 mit 250 Abfragen. Enterprise kostet EUR 29 pro Person und Monat, umfasst 100 Abfragen und setzt mindestens fünf Lizenzen voraus.

Diese Preise sind wegen der unterschiedlichen Währungen und Nutzungsmodelle nicht direkt gleichwertig. RechtGPT begrenzt nach Abfragen, während CASUS Standard nach der veröffentlichten Preisstruktur nicht auf demselben Kontingentmodell beruht. Vor einer Schweizer Beschaffung sollten zudem Währung, Steuerbehandlung und das konkrete Vertragsangebot bestätigt werden.

Praxistest mit Schweizer Fällen

Ein sinnvoller Pilot umfasst drei bis fünf wiederkehrende Aufgaben: eine Schweizer Rechtsfrage mit bekannter Fundstelle, eine Frage zu kantonalem Recht, die Analyse eines eingescannten Dokuments, die Prüfung eines bestehenden Vertrags und eine Änderung in einer komplex formatierten Word-Datei.

Für jeden Fall werden Bearbeitungszeit, Vollständigkeit, Quellenqualität, Fehlerschwere, Nacharbeit und Bedienbarkeit dokumentiert. Bei RechtGPT sollte zusätzlich erfasst werden, wie viele Abfragen ein typischer Vorgang benötigt. So zeigt sich, ob das gewählte Paket zum tatsächlichen Monatsbedarf passt.

Bei CASUS sollte der Pilot den vollständigen Ablauf aus Recherche, Dokumentenprüfung, Dossiers und Word-Bearbeitung testen. RechtGPT dient als Vergleich für die stärker abfragebasierte Recherche und den niedrigeren Einstiegspreis.

Fazit

Für Schweizer Kanzleien, die Rechtsrecherche, Vertragsprüfung, Dossiers und Microsoft Word in einem durchgängigen Arbeitsablauf verbinden möchten, ist CASUS in diesem Vergleich die stärkere Wahl. Dafür sprechen der dokumentennahe Workflow, die Schweizer Datenregion für Mandats- und Workspace-Inhalte und ein 14-tägiger kostenloser Test.

RechtGPT bleibt interessant, wenn mehrere Rechtsordnungen und eine begrenzte Zahl einzelner Rechercheabfragen im Vordergrund stehen. Wer den CASUS-Workflow prüfen möchte, kann CASUS 14 Tage kostenlos testen oder zunächst das Word-Add-in ansehen.

FAQ

Welche RechtGPT Alternative eignet sich für Schweizer Kanzleien?

CASUS passt besonders zu Kanzleien, die Schweizer Rechtsrecherche mit Vertragsprüfung, Dossiers und der Bearbeitung in Microsoft Word verbinden möchten. RechtGPT kann passen, wenn vor allem einzelne Recherchefragen über mehrere Rechtsordnungen innerhalb eines festen Abfragekontingents beantwortet werden sollen.

Welche Schweizer Rechtsquellen durchsucht CASUS?

Die webbasierte CASUS-Rechtsrecherche bietet Zugriff auf über 1 Mio. Entscheide und über 21’000 Gesetze. Dazu gehören Entscheide des Bundesgerichts, Bundesverwaltungsgerichts, Bundesstrafgerichts, Bundespatentgerichts und kantonaler Gerichte. Entscheide und Gesetze werden für den angebundenen Quellenbestand separat gezählt.

Welche Schweizer Rechtsquellen nennt RechtGPT?

RechtGPT nennt schweizerisches Bundesrecht, Kantonsrecht und Judikatur sowie FINMA-Rundschreiben, -Stellungnahmen und -Aufsichtsmitteilungen. Der konkrete Umfang sollte für die benötigten Rechtsgebiete und Kantone im Pilot geprüft werden.

Hat RechtGPT eine Word-Integration?

Ja. RechtGPT dokumentiert die Nutzung direkt in Microsoft Word sowie den Export von Antworten als Word-Datei. Wie gut Analyse, Entwurf und Weiterbearbeitung mit den eigenen Vorlagen funktionieren, sollte in einem Praxistest geprüft werden.

Was kosten CASUS und RechtGPT in der Schweiz?

CASUS kann 14 Tage kostenlos getestet werden. Standard kostet netto CHF 145 monatlich oder CHF 1'440 jährlich pro Person. RechtGPT nennt einen Test mit sieben Fragen sowie EUR 29 für Starter mit 50 Abfragen, EUR 49 für Business mit 250 Abfragen und EUR 29 für Enterprise mit 100 Abfragen ab fünf Lizenzen. RechtGPT weist auf der öffentlichen Seite keine separate CHF-Preisliste aus. Preisstand ist der 2. September 2026.

Welche Datenschutzfragen sollten Schweizer Kanzleien prüfen?

Zu prüfen sind konkrete Verarbeitungsregionen, Auftragsbearbeitung, Unterauftragsbearbeiter, Speicheroptionen, Aufbewahrung und Löschung sowie Rollen und Klartextzugriffe. Anbieterangaben zu Schweizer oder EU-Datenregionen sind wichtige Ausgangspunkte, ersetzen aber nicht die Prüfung des vorgesehenen Einsatzes und der Vertragsunterlagen.