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Legartis Alternative: Warum CASUS eine gute Wahl für Schweizer Kanzleien und Legal Teams ist

Veröffentlicht am

12. Februar 2026

von

Celeste Urech

Céleste Urech

|

Co-Founder & CTO

Schweizer Kanzleien und Inhouse Legal Teams vergleichen Legartis meist nicht, weil NDA-Review grundsätzlich falsch ist, sondern weil sich der Alltag selten auf NDAs beschränkt. Sobald Volumen, Vertragstypen und interne Standards wachsen, werden drei Fragen entscheidend: Arbeiten wir direkt im Dokument, sind die Ergebnisse nachvollziehbar und bleibt das Modell skalierbar ohne Überraschungen bei den Kosten.

CASUS ist eine Schweizer Legal AI Plattform für genau diesen Alltag: Dokumentenarbeit direkt in Microsoft Word oder in der WebApp, Hosting Schweiz oder EU, ohne Datenübertragung in die USA, mit Zero Data Retention und No Human Review.

Kurzüberblick: Für wen dieser Vergleich gedacht ist

Kanzleien: Qualität, Nachvollziehbarkeit, Standardisierung

Für Kanzleien zählt nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch die Frage, ob ein Review nachvollziehbar und intern wiederholbar ist. Wenn mehrere Associates am selben Typus Vertrag arbeiten, müssen Standards sichtbar werden, Abweichungen konsistent bewertet und Ergebnisse sauber ins Dokument übertragen werden. Genau hier trennt sich reines Review von einem Workflow, der Kanzleiqualität unterstützt.

In-House Legal: Volumen, Geschwindigkeit, Skalierung über Vertragstypen

Inhouse geht es häufig um viele ähnliche Dokumente, wechselnde Templates, unterschiedliche Gegenparteien und knappe Zeitfenster. Entscheidend ist, ob das System über Vertragstypen hinweg skaliert, ohne dass jeder Prozess neu gebaut werden muss, und ob die Arbeit dort passiert, wo das Team ohnehin arbeitet: im Word-Dokument.

Warum suchen Teams nach Legartis Alternativen

Wenn NDA-Review nicht reicht: mehr Vertragstypen, mehr Workflows

NDA-Review ist ein guter Einstieg. In der Praxis kommen aber schnell DPA, MSA, Einkaufsverträge, Lizenzen oder Side Letters dazu. Dann braucht es nicht nur eine Liste von Findings, sondern unterschiedliche Workflows: Standards prüfen, Risiken priorisieren, Qualität und Konsistenz absichern, und in grösseren Fällen viele Dokumente parallel auswerten.

Wenn Pricing pro Contract das Wachstum ausbremst

Sobald die Anzahl Dokumente steigt, wird ein pro-Contract Modell oft zum Steuerungsproblem: Teams beginnen zu zählen, zu bündeln oder Reviews zu verschieben. Das führt nicht zu besserer Qualität, sondern zu Workarounds. Skalierung funktioniert im Legal-Alltag eher über planbare Budgets als über harte Limits pro Dokument.

Wenn Legal im Dokument arbeiten will: Ergebnisse direkt in Word umsetzen

Viele Tools liefern Ergebnisse in einer Oberfläche, die neben Word steht. In der Realität bedeutet das: Findings lesen, Stelle suchen, manuell anpassen, Formatierung reparieren. Gerade bei langen Verträgen ist der Medienbruch der grösste Zeitfresser. Teams suchen Alternativen, wenn sie merken, dass nicht die Analyse, sondern die Umsetzung der Bottleneck ist.

Legartis im Überblick: Stärken und typischer Fokus

Legartis wird häufig mit strukturiertem Contract Review assoziiert, besonders im Bereich standardisierter Vertragsprüfungen mit NDAs. Für Teams, die primär genau dieses Muster haben und die Umsetzungsschritte bewusst getrennt halten, kann dieser Fokus sinnvoll sein.

Der Vergleich wird dann relevant, wenn neben Review auch Standardisierung, unterschiedliche Workflows und direkte Dokumentarbeit gefordert sind.

CASUS als Alternative: Der entscheidende Unterschied im Alltag

Alles in Word und in der WebApp – ohne Tool-Wechsel

CASUS ist darauf ausgelegt, dass Jurist:innen dort arbeiten, wo das Dokument lebt. Das heisst: Fragen stellen, Stellen finden, Empfehlungen erhalten und Änderungen umsetzen, ohne Copy-Paste und ohne Formatierungsverlust. Für viele Teams ist das der grösste Produktivitätshebel, weil der Umsetzungsaufwand im Dokument oft mehr Zeit kostet als die Analyse.

Mehr Workflows statt nur Contract Review

CASUS deckt nicht nur Review ab, sondern mehrere Workflows, die in Kanzlei- und Inhouse-Prozessen typischerweise nacheinander passieren: Standard gegen Playbook prüfen, Risiken priorisieren, sprachlich und strukturell finalisieren, bei Bedarf juristische Recherche integrieren, und bei grossen Dokumentmengen eine Matrix- oder Extraktionssicht erzeugen.

Planbarer Fixpreis statt Contract-Limits

Wenn die Nutzung nicht pro Vertrag gedeckelt ist, verändern sich zwei Dinge: Teams automatisieren konsequenter und nutzen die Workflows auch für kleinere Dokumente, wo es sich sonst “nicht lohnt”. Das führt langfristig zu einheitlicheren Ergebnissen und weniger Fehlern in der Fläche.

Die 6 CASUS Features kurz erklärt

AI Chat mit Agent Mode im Dokument: Fundstellen finden und Änderungen vornehmen

Der AI Chat beantwortet konkrete Fragen zum Dokument und verknüpft Antworten mit relevanten Textstellen, sodass man direkt zur Passage springen kann. Im Agent Mode kann CASUS Änderungen im Dokument ausführen, etwa Klauseln einfügen oder Text umformulieren, und berücksichtigt dabei Struktur, Nummerierung und Formatierung.

Praxisbeispiel: Du willst wissen, ob die Haftung einen Cap hat und wo Ausnahmen stehen. Statt Suchen und Scrollen fragst du gezielt, springst zu den Stellen und lässt eine Cap-Formulierung an der richtigen Stelle einfügen.

Benchmark: Standards und Abweichungen systematisch sichtbar machen

Benchmark vergleicht ein Dokument mit einem Referenzstandard, basierend auf eurem Playbook oder Best Practices, und macht Abweichungen, Lücken und fehlende Themenbereiche sichtbar. Zusätzlich kann CASUS passende Klauseln korrekt formatiert an der richtigen Stelle einfügen und die Übereinstimmung mit dem Standard als Prozentwert ausweisen.

Praxisbeispiel: Im MSA fehlt ein sauberer Kündigungsmechanismus oder die Haftung ist unvollständig. Benchmark zeigt das als strukturierte Findings und liefert direkt eine passende Ergänzung.

Proofread: Konsistenz, Referenzen und Drafting-Qualität absichern

Proofread prüft Sprache und formale Konsistenz, inklusive Schweizer Schreibweise, Terminologie, Definitionen, Cross-References, Anhänge und typische Final-Checks wie Nummerierung, Platzhalter oder Widersprüche bei Fristen.

Praxisbeispiel: Vor Versand eines Vertrags an die Gegenpartei werden falsche Ziffernverweise, uneinheitliche Parteibezeichnungen und offene Stellen wie [●] gefunden, bevor sie in die Verhandlung gehen.

Risk & Quality Review: Risiken priorisieren und report-ready strukturieren

Risk & Quality Review identifiziert Risiken und Red Flags, ordnet sie Parteien zu und priorisiert nach Schweregrad niedrig, mittel, hoch. Pro Finding liefert CASUS konkrete Formulierungsoptionen, die direkt in Word übernommen werden können, korrekt formatiert und ohne Copy-Paste.

Praxisbeispiel: Ein Liefervertrag enthält einseitige SLA-Pönalen. CASUS priorisiert das Risiko, zeigt die Perspektive der betroffenen Partei und liefert eine alternative Formulierung als Fallback.

Legal Research

Legal Research ist ein Modus im AI-Chat für juristische Recherche und strukturierte Ersteinschätzungen auf Basis von Gesetzen, Rechtsprechung und juristisch belastbaren Quellen. Die Ergebnisse sind so aufbereitet, dass sie direkt in Arbeitsergebnisse einfliessen, zum Beispiel als Pro-/Contra-Linien, Risikotreiber und Handlungsempfehlungen inklusive Fallback-Optionen.

Praxisbeispiel: Du willst eine Position zu einer Haftungsfreizeichnung argumentativ absichern. Legal Research liefert eine strukturierte Linie, die du in eine Verhandlungs-E-Mail oder in eine interne Notiz überführen kannst.

AI Data Room: viele Dokumente vergleichen, Klauseln extrahieren, Überblick gewinnen

Der AI Data Room analysiert viele Dokumente parallel. Du definierst, welche Informationen extrahiert werden sollen, jede Spalte basiert auf deinem Prompt. Das Ergebnis ist tabellarisch nutzbar, ideal für Excel, Due Diligence oder Compliance, inklusive Markierung und Priorisierung von Auffälligkeiten anhand definierter Kriterien.

Praxisbeispiel: In einem Portfolio von 120 Lieferverträgen willst du Laufzeiten, Kündigungsfristen und Haftungs-Caps vergleichen. Du bekommst eine Klauselmatrix, erkennst Ausreisser und kannst gezielt nachverhandeln oder Risiken reporten.

Legartis vs CASUS: Feature- und Workflow-Vergleich

Vertragstypen: NDA, DPA, MSA, Einkaufsverträge, Lizenzen, Side Letters

Wenn dein Alltag überwiegend aus NDAs besteht, reicht ein fokussierter Review-Ansatz oft aus. Sobald aber mehrere Vertragstypen regelmässig vorkommen, wird entscheidend, ob du Standards, Risikopriorisierung, Qualitätschecks und Massendokumente abdecken kannst, ohne pro Prozess ein neues Setup zu bauen. CASUS ist auf diese Breite an Workflows ausgelegt.

Output-Qualität: Struktur, Priorisierung, Nachvollziehbarkeit, Fundstellen

In der Praxis gewinnt das Tool, das Antworten nicht nur gibt, sondern so liefert, dass man sie im Dokument umsetzen und intern nachvollziehen kann. CASUS setzt stark auf verknüpfte Fundstellen, strukturierte Findings und die direkte Umsetzung in Word, inklusive Formatierung und Nummerierung.

Team-Standardisierung: Playbooks, Benchmarks und einheitliche Ergebnisse

Standardisierung scheitert selten am fehlenden Playbook, sondern an der Umsetzung im Alltag. Benchmark macht den Standard sichtbar, zeigt Abweichungen systematisch und erlaubt, Standardklauseln konsistent einzufügen. Das unterstützt einheitliche Ergebnisse über Teamgrenzen hinweg, ohne dass jede Person das Playbook manuell interpretieren muss.

Pricing: Warum CASUS bei Wachstum günstiger wird

Legartis Packages: pro Vertrag limitiert

Wenn Pakete pro Contract limitiert sind, entsteht eine faktische Obergrenze für Nutzung. Ein einfaches Beispiel ohne konkrete Anbieterpreise: Wenn ein Team monatlich 60 Verträge prüfen will, aber ein Package nur 30 abdeckt, entstehen entweder Zusatzkosten oder interne Regeln, welche Verträge überhaupt “würdig” sind. Das führt oft dazu, dass Legal AI nicht als Standardprozess verankert wird, sondern als Ausnahme.

Mit einem Fixpreis-Modell verschiebt sich die Logik: Statt Zählen geht es um Prozessqualität. Teams nutzen Workflows konsistenter, weil jede zusätzliche Prüfung keine variable Schranke auslöst.

Wer sollte was wählen

Legartis passt, wenn …

  • der Schwerpunkt klar auf standardisiertem Contract Review für NDAs liegt

  • das monatliche Volumen gering ist und Contract-Limits in der Praxis nicht stören

  • ihr bewusst in einer separaten Tool-Oberfläche arbeiten wollt und die Umsetzung im Dokument als nachgelagerten Schritt akzeptiert

CASUS passt, wenn …

  • ihr in Word arbeiten wollt und Änderungen direkt im Dokument umsetzen möchtet

  • ihr mehrere Workflows braucht: Benchmark, Risk & Quality Review, Proofread, Legal Research, AI Data Room

  • ihr über verschiedene Vertragstypen und Teams hinweg standardisieren wollt

  • ihr planbare Kosten ohne Contract-Limits bevorzugt, insbesondere bei wachsendem Volumen

  • ihr Wert legt auf Hosting Schweiz oder EU, ohne Datenübertragung in die USA, Zero Data Retention und No Human Review

Fazit: CASUS als Legartis Alternative für Jurist:innen, die ohne Limitierung arbeiten wollen.

Wer Legartis als Referenz nutzt, sucht oft nicht noch ein Review-Tool, sondern einen Workflow, der vom Finden der relevanten Stelle bis zur sauber formatierten Änderung im Word-Dokument reicht und dabei Standards und Qualität im Team absichert. CASUS ist genau darauf gebaut: Dokumentenarbeit in Word oder WebApp, mehrere Workflows für den Legal-Alltag und ein Modell, das bei Wachstum nicht zum Bremsklotz wird.

FAQ

Ist CASUS für NDA-Review genauso geeignet

Ja. CASUS kann NDAs analysieren und dabei je nach Bedarf unterschiedliche Workflows einsetzen: schnelle Klärung von Klauselfragen über den AI Chat, Risikopriorisierung über Risk & Quality Review, oder Standardabgleich über Benchmark, wenn ihr ein NDA-Playbook habt. Der praktische Vorteil ist, dass du Änderungen direkt im Word-Dokument umsetzen kannst, statt Findings nur zu exportieren.

Was braucht es technisch für das Word Add-in

CASUS ist für Dokumentenarbeit direkt in Microsoft Word ausgelegt. Für den Einsatz im Team ist typischerweise relevant, dass Word genutzt wird und der Zugriff auf CASUS bereitgestellt werden kann. Das Add-in kann einfach aus dem Microsoft Store heruntergeladen und installiert werden oder über den Adminbereich unternehmensweit bereitgestellt werden. Eine Anleitung dazu gibt es im CASUS Help Center.

Wie sieht Hosting, DSG/DSGVO und Security aus

CASUS hostet in der Schweiz oder EU, ohne Datenübertragung in die USA. Zusätzlich sind Zero Data Retention und No Human Review vorgesehen. Für interne Freigaben in Kanzleien und Unternehmen sind genau diese Punkte häufig zentral, weil sie Datenflüsse und Zugriffsszenarien vereinfachen.

Wie schnell ist Setup und Onboarding

In der Praxis hängt Setup und Onboarding vor allem davon ab, ob ihr bereits Playbooks oder Standardklauseln definiert habt und welche Workflows ihr zuerst einführen wollt, zum Beispiel Risk & Quality Review für schnelle Verhandlungspriorisierung oder Benchmark für Standardisierung. Der Einstieg geht schnell, da CASUS als Plug & Play Lösung konzipiert wurde.

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