
Fehlende Klauseln finden, Risiken absichern und Vertragsqualität teamweit standardisieren
In vielen Rechtsabteilungen und Kanzleien entsteht Risiko nicht, weil jemand schlecht verhandelt, sondern weil im Alltag Details untergehen: Eine Klausel fehlt, eine Standardposition wird unabsichtlich verwässert oder ein Vertrag nutzt Begriffe, die nicht zur internen Terminologie passen. Genau solche Kleinigkeiten kosten später Zeit – in Nachverhandlungen, in Eskalationen oder im Worst Case in Streitigkeiten.
Mit CASUS Benchmark lässt sich das pragmatisch lösen: Verträge werden systematisch gegen euer Playbook geprüft. Das Tool erkennt fehlende oder unzureichend ausgestaltete Standardklauseln, markiert Abweichungen als Risiko-Flags und liefert konkrete Empfehlungen, wie ihr Lücken schliesst – inklusive Vorschlägen, wo eine Klausel sinnvoll eingefügt werden sollte.
Benchmark ist dort verfügbar, wo Vertragsarbeit tatsächlich stattfindet – in Microsoft Word. Das heisst: Ihr könnt Verträge direkt gegen euer Playbook benchmarken, zu den relevanten Stellen springen und Findings sofort im Dokument beheben – ohne Toolwechsel oder Copy-Paste. Ihr bleibt im Vertrag, behaltet den vollen Kontext und kommt in einem durchgängigen Workflow von Findings zu sauberen, playbook-konformen Änderungen.
Was bedeutet Benchmark gegen ein Playbook?
Ein Playbook ist im Kern euer Standard: Welche Klauseln müssen in welchen Vertragstypen enthalten sein? Welche Positionen sind Must-have, welche sind verhandelbar – und wo liegen die roten Linien?
Benchmark bedeutet: Ein Vertrag wird nicht nur gelesen, sondern mit eurem Standard verglichen. Dadurch wird die Prüfung weniger subjektiv und deutlich skalierbarer – gerade wenn viele Teammitglieder mit unterschiedlichen Erfahrungslevels an Verträgen arbeiten.
Use Case 1: Fehlende Klauseln identifizieren und automatisch absichern
Viele Vertragsrisiken entstehen durch Lücken: Themenbereiche sind gar nicht geregelt oder so vage, dass sie im Streitfall wenig helfen. CASUS prüft hier strukturiert: Ist das Thema vorhanden? Und falls ja: Ist es ausreichend ausgestaltet?
Typische Punkte, die schnell auffallen:
Fehlende Themenbereiche wie Datenschutz, Kündigung, Haftung
Unvollständigkeiten wie Haftung ohne Cap, IP-Ownership nicht definiert oder Vertraulichkeit ohne Löschpflicht
Versteckte Lücken, wenn etwas zwar erwähnt wird, aber inhaltlich nicht den Standard erreicht
Der grosse Unterschied zu reinem Issue-Spotting: Für jede Lücke kann CASUS eine konkrete Empfehlung liefern. Beispiel: Kündigungsklausel fehlt → Option, die Klausel automatisch zu generieren und an der richtigen Stelle mit passender Formatierung einzufügen.
So wird aus einem Finding direkt ein sauberer nächster Schritt.
Use Case 2: Einheitliche Qualität über alle Verträge und Teammitglieder hinweg sicherstellen
Sobald mehrere Personen Verträge prüfen oder verhandeln, passiert fast automatisch das Gleiche: Standards driften auseinander. Die einen verwenden die aktuelle Standardklausel, andere greifen auf ältere Versionen zurück. Oder eine Abteilung schreibt Begriffe anders als die andere. Das wirkt klein – wird aber über Zeit zu einem echten Governance- und Risiko-Thema.
CASUS Benchmark hilft dabei, eine einheitliche Qualität sicherzustellen, indem Dokumente konsequent gegen euer Playbook geprüft werden. Das ist besonders wertvoll, wenn ihr:
ein wachsendes Legal-Team habt,
regelmässig mit Templates arbeitet,
oder viele ähnliche Vertragstypen in hoher Frequenz bearbeitet (z. B. MSAs, DPAs, Procurement-Verträge, NDAs).
Praktisch bedeutet das:
Abweichungen von Standardformulierungen werden erkannt und als konkrete Findings ausgegeben.
Terminologie und Struktur werden geprüft – inklusive Konsistenz-Hinweisen.
Teamweit gleiche Qualität wird unterstützt, weil playbook-konforme Standardpositionen pro Thema verfügbar sind.
Das Ergebnis: weniger Diskussion über das übliche Vorgehen – und mehr Geschwindigkeit bei gleichbleibender juristischer Qualität.
Warum das für Legal Ops besonders spannend ist
Benchmark ist im Grunde Legal Ops in Reinform: Standards definieren, Qualität messbar machen und Prozesse skalierbar halten.
Gerade für Legal-Abteilungen, die als Business Partner wirken wollen, ist das ein Hebel mit unmittelbarer Wirkung: weniger repetitive Schleifen, weniger Firefighting und eine sauberere Grundlage für Verhandlungen.
Fazit
Mit CASUS Benchmark könnt ihr Verträge systematisch gegen euer Playbook prüfen: Fehlende Klauseln werden erkannt, Unvollständigkeiten als Risiko-Flags markiert und Abweichungen transparent gemacht. Gleichzeitig schafft ihr eine robuste Grundlage, um teamweit nach denselben Standards zu arbeiten – und Vertragsqualität nicht vom Zufall oder vom Erfahrungslevel Einzelner abhängig zu machen.
FAQ
Was ist der Vorteil gegenüber einer normalen Vertragsprüfung?
Eine normale Prüfung hängt stark von Zeit, Fokus und Erfahrung ab. Benchmark ergänzt das, indem es strukturiert gegen definierte Standards prüft und Abweichungen konsistent sichtbar macht.
Können auch teilweise vorhandene Klauseln als Risiko erkannt werden?
Ja – besonders bei Unvollständigkeiten (z. B. Haftung ohne Cap, IP-Ownership unklar, Vertraulichkeit ohne Löschpflicht). Genau dort entsteht in der Praxis oft das grösste Risiko.
Hilft das auch beim Onboarding neuer Teammitglieder?
Sehr. Benchmark macht Standards greifbar und reduziert Abweichungen. Neue Teammitglieder lernen schneller, was playbook-konform ist.
Ist das nur für grosse Rechtsabteilungen sinnvoll?
Nein. Es lohnt sich überall dort, wo wiederkehrende Vertragstypen existieren oder mehrere Personen Verträge bearbeiten. Gerade in kleineren Teams kann es viel Zeit sparen, weil Standards schnell und konsistent durchgesetzt werden.




