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RechtGPT Alternative für Deutschland: CASUS im Vergleich

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CASUS Team

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Wer wir sind

RechtGPT Alternative für deutsche Kanzleien gesucht? Für Teams, die Rechtsrecherche mit Entwurf, Vertragsprüfung, Dossiers und Microsoft Word verbinden möchten, ist CASUS die stärkere Wahl. RechtGPT bietet einen niedrigeren Einstiegspreis für kontingentierte Abfragen. Entscheidend ist deshalb, ob einzelne Recherchefragen oder ein durchgängiger Dokumentenworkflow im Mittelpunkt stehen.

Kurzvergleich für deutsche Kanzleien

Beide Anbieter verbinden Recherche und Dokumentenfunktionen, gewichten sie aber unterschiedlich. CASUS kombiniert rund 500.000 deutsche Rechtsprechungseinträge mit einem dokumentennahen Web- und Word-Workflow. RechtGPT stellt die quellenbasierte Beantwortung von Rechtsfragen in den Vordergrund und arbeitet laut öffentlicher Preisliste mit begrenzten Abfragekontingenten.

Kriterium

CASUS

RechtGPT

Grundausrichtung

Web-Anwendung und Word-Add-in für Entwurf, Prüfung und Bearbeitung juristischer Dokumente

Recherche, Entwürfe und Dokumentenanalyse mit Quellen aus mehreren Rechtsordnungen

Deutsche Rechtsquellen

Rund 500.000 Rechtsprechungseinträge, darunter BGH, BVerfG, BVerwG, BAG, BSG, BFH, BPatG und Rechtsprechungsdatenbanken aus 15 Ländern

Deutsches Bundesrecht und Judikatur, bayerisches Landesrecht und Judikatur sowie BMF-Veröffentlichungen laut Anbieter

Microsoft Word

Bestandteil des dokumentennahen Kernworkflows

Nutzung in Word und Word-Export laut Anbieter dokumentiert

Dokumente

Einzelne Dokumente sowie Dossiers mit bis zu 1.000 Dokumenten

Dokumentenerstellung, Analyse, Fragen zu Dokumenten und OCR-Verarbeitung

Eigene Quellen

Einsatz und Freigabe im vorgesehenen Team-Workflow prüfen

Ab Business und Enterprise im Abo teilbar

Kostenlos testen

14 Tage

Sieben Fragen laut Anbieter

Öffentliche Preise

Standard netto EUR 155 monatlich oder EUR 1.560 jährlich pro Person

Starter EUR 29, Business EUR 49 und Enterprise EUR 29 monatlich pro Person, jeweils mit Abfragekontingent beziehungsweise Mindestlizenzzahl

Besonders geeignet für

Teams, die Recherche und anschließende Dokumentenarbeit verbinden

Teams mit klar begrenztem, abfragebasiertem Recherchebedarf

Der Vergleich verwendet öffentlich dokumentierte Angaben mit Stand 2. September 2026. Produktumfang, Quellen, Datenflüsse und Vertragsbedingungen können sich ändern und sollten vor einer Beschaffung erneut geprüft werden.

Was RechtGPT aktuell anbietet

RechtGPT beschreibt sich als juristische KI für Österreich, Deutschland, die Schweiz, Liechtenstein und das Recht der Europäischen Union. Rechtsfragen werden in natürlicher Sprache gestellt und mit Quellverweisen beantwortet. Die Plattform dokumentiert außerdem die Smarte Akte, einen Rechtsmittelagenten, Vertrags- und Schriftsatzentwürfe, Dokumentenanalyse, OCR und eigene Quellen ab bestimmten Paketen.

Für Deutschland nennt die aktuelle RechtGPT-Produktseite deutsches Bundesrecht und Judikatur, bayerisches Landesrecht und Judikatur sowie BMF-Schreiben, BMF-Handbücher und den Umsatzsteuer-Anwendungserlass. Die Seite gibt an, die Datenbasis täglich zu aktualisieren. Diese Liste ist ein sinnvoller Ausgangspunkt, ersetzt aber keine Prüfung nach Rechtsgebiet, Gericht und benötigter Quellenart.

RechtGPT dokumentiert auch die Nutzung in Microsoft Word, Copilot, Teams und Outlook. Dokumente können erstellt, analysiert und per OCR verarbeitet werden; Antworten lassen sich als Word-Datei exportieren. Die öffentliche Beschreibung sollte im Test gegen den tatsächlich vorgesehenen Dokumententyp und die gewünschte Bearbeitungstiefe geprüft werden.

Wann CASUS die bessere Wahl ist

CASUS spielt seine Stärke aus, wenn nach der Recherche regelmäßig Arbeit am Dokument folgt. Die Plattform ist als Web-Anwendung und Microsoft-Word-Add-in für ausgebildete Rechtsfachpersonen konzipiert. Entwurf, Prüfung und Bearbeitung können dadurch näher an dem Dokument stattfinden, das später abgestimmt oder versendet wird.

Bei umfangreicheren Vorgängen lassen sich in CASUS Dossiers mit bis zu 1.000 Dokumenten anlegen. Der gesamte Bestand kann über mehrere Chats hinweg analysiert werden, wobei Fundstellen genannt werden. Das eignet sich beispielsweise für größere Dokumentenreviews, Wissensmanagement und Due Diligence. KI-Ergebnisse bleiben Vorschläge und benötigen vor der Verwendung eine juristische Schlusskontrolle.

RechtGPT dokumentiert ebenfalls Dokumentenfunktionen und Word-Nutzung. Der Vorteil von CASUS liegt deshalb nicht in einer einzelnen Checkbox, sondern in der Verbindung von Recherche, strukturiertem Review, Dossiers und der weiteren Bearbeitung in Web und Word. Das ist besonders relevant für Kanzleien, die mehrere Arbeitsschritte in einem durchgängigen Workflow abbilden möchten.

Deutsche Rechtsquellen gezielt testen

Für deutsche Kanzleien zählt nicht nur, ob "deutsches Recht" in einer Quellenliste steht. Ein belastbarer Test prüft die Quellen, die im eigenen Mandatsgeschäft tatsächlich benötigt werden. Dazu gehören je nach Schwerpunkt Bundes- und Landesrecht, aktuelle und ältere Entscheidungen, Verwaltungsvorschriften, steuerrechtliche Materialien oder lizenzierte Fachinhalte.

In der webbasierten CASUS-Rechtsrecherche sind aktuell rund 500.000 Einträge aus der deutschen Rechtsprechung durchsuchbar. Dazu gehören unter anderem Bundesgerichtshof, Bundesverfassungsgericht, Bundesverwaltungsgericht, Bundesarbeitsgericht, Bundessozialgericht, Bundesfinanzhof und Bundespatentgericht. Hinzu kommen Rechtsprechungsdatenbanken aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Die gerundete Zahl bezeichnet indexierte Einträge und nicht garantiert 500.000 einzigartige Entscheidungen, da sich Quellenbestände überschneiden können. Deutsche Gesetzgebung ist in der derzeitigen CASUS-Suche nicht enthalten.

RechtGPT nennt auf seiner öffentlichen Seite deutsches Bundesrecht und Judikatur, bayerisches Landesrecht und Judikatur sowie mehrere BMF-Quellen. Andere Landesrechte oder bestimmte Fachinhalte sollten nicht aus dieser Aufzählung abgeleitet werden. Für jedes wichtige Rechtsgebiet empfiehlt sich daher eine kurze Testliste mit bekannten Fundstellen, Grenzfällen und einer Frage, bei der mehrere Rechtsgrundlagen auseinanderzuhalten sind.

Bewertet werden nicht nur die Antwort und ihre sprachliche Qualität. Ebenso wichtig sind Aktualität, korrekte Fundstelle, nachvollziehbare Textstellen und die Möglichkeit, die Quelle selbst zu öffnen. Eine schnelle Antwort ohne überprüfbaren Beleg ist für den professionellen Einsatz nicht ausreichend.

Word- und Dokumentenworkflow vergleichen

Beide Anbieter nennen Microsoft Word. Das sagt noch nicht, wie ein typischer Kanzleiablauf funktioniert. Im Test sollte ein bestehendes Dokument mit komplexer Nummerierung, Querverweisen, Kommentaren und Änderungen verwendet werden. Dann zeigt sich, ob Ergebnisse nur exportiert werden oder kontrolliert in die aktuelle Fassung einfließen können.

Für CASUS kann ein strukturierter Risk Review am geöffneten Dokument getestet werden. Bewertet werden dabei getrennt die Erkennung einer problematischen Passage, die juristische Plausibilität des Vorschlags und der Aufwand für die Weiterbearbeitung in Word. Bei RechtGPT sollte derselbe Dokumenttyp für Analyse, Rückfragen, Entwurf und Word-Nutzung eingesetzt werden.

Ein fairer Vergleich verwendet dieselben Aufgaben und misst Bearbeitungszeit, Vollständigkeit, Fehlerschwere und Nacharbeit. Die reine Existenz eines Add-ins oder Exports ist kein Qualitätsnachweis für den gesamten Workflow.

Datenschutz und Beschaffung

RechtGPT erklärt auf seiner Website, unter anderem OpenAI-Modelle in der EU-Microsoft-Azure-Cloud einzusetzen. Der Anbieter bietet eine Pseudonymisierungsfunktion und beschreibt die serverseitige Speicherung von Anfragen, Antworten und Dokumenten als optional. Die Seite nennt jedoch keine konkrete Azure-Region und ersetzt nicht die Prüfung der Vertragsunterlagen.

CASUS dokumentiert in seiner Sicherheitsübersicht, dass Client-Matter-Content und Workspace-Daten in der Google-Cloud-Region Zürich gespeichert werden. KI-Inferenz erfolgt in EU- oder Schweizer Regionen. Kundendaten werden nach den freigegebenen Sicherheitsangaben nicht für Training oder Fine-Tuning genutzt; für die eingesetzten LLM-Anbieter bestehen Zero-Data-Retention-Regelungen.

Vor der Auswahl gehören bei beiden Anbietern der Auftragsverarbeitungsvertrag, die Unterauftragsverarbeiter, Aufbewahrung und Löschung, Rollen und Zugriffe sowie die tatsächlich aktivierte Speicheroption auf die Prüfliste. Öffentliche Datenschutzformulierungen sind dafür der Einstieg, nicht das Ergebnis.

Preise und Kontingente richtig lesen

CASUS kann 14 Tage kostenlos getestet werden. Danach kostet Standard netto EUR 155 pro Person und Monat bei monatlicher Abrechnung. Bei jährlicher Abrechnung sind es EUR 1.560 pro Person und Jahr, entsprechend EUR 130 pro Monat. Die aktuelle Preisübersicht nennt daneben Advanced für Organisationen auf Anfrage.

Bei RechtGPT umfasst der kostenlose Test laut Anbieter sieben Fragen. Starter kostet netto EUR 29 mit 50 Abfragen pro Person und Monat, Business EUR 49 mit 250 Abfragen. Enterprise kostet EUR 29 pro Person und Monat, umfasst 100 Abfragen und setzt mindestens fünf Lizenzen voraus. Laut Anbieter kann monatlich gewechselt oder gekündigt werden.

Die Zahlen sind nicht ohne Weiteres gleichwertig. RechtGPT begrenzt die Nutzung nach Abfragen, während CASUS Standard nach der veröffentlichten Preisstruktur nicht auf demselben Kontingentmodell beruht. Für den Vergleich zählen deshalb erwartetes Recherchevolumen, benötigte Dokumentenfunktionen, Nutzerzahl, Einführung und die Kosten zusätzlicher Werkzeuge.

Praxistest mit gleichen Aufgaben

Ein sinnvoller Pilot beginnt mit drei bis fünf Aufgaben aus dem echten Kanzleialltag. Geeignet sind eine deutsche Rechtsfrage mit bekannter Fundstelle, die Analyse eines eingescannten Dokuments, ein Vertragsentwurf aus einem Sachverhalt, die Prüfung eines bestehenden Vertrags und eine Änderung in einem komplex formatierten Word-Dokument.

Für jede Aufgabe werden Zeit, Vollständigkeit, Quellenqualität, Fehlerschwere, Nacharbeit und Bedienbarkeit dokumentiert. Bei kontingentierten Paketen sollte zusätzlich erfasst werden, wie viele Abfragen ein typischer Vorgang benötigt. Dadurch wird sichtbar, ob der Listenpreis zum tatsächlichen Monatsbedarf passt.

Der Pilot sollte deshalb bei CASUS den vollständigen Ablauf aus Recherche, Dokumentenprüfung, Dossiers und Word-Bearbeitung testen. RechtGPT dient als Vergleich für die stärker abfragebasierte Recherche und den niedrigeren Einstiegspreis.

Fazit

Für Kanzleien, die Rechtsrecherche, Vertragsprüfung, Dossiers und Microsoft Word in einem durchgängigen Arbeitsablauf verbinden möchten, ist CASUS in diesem Vergleich die stärkere Wahl. Dafür sprechen rund 500.000 deutsche Rechtsprechungseinträge, der dokumentennahe Workflow und ein 14-tägiger kostenloser Test.

RechtGPT bleibt interessant, wenn ein niedriger Einstiegspreis und eine begrenzte Zahl einzelner Rechercheabfragen im Vordergrund stehen. Wer den umfassenderen CASUS-Workflow prüfen möchte, kann CASUS 14 Tage kostenlos testen oder zunächst das Word-Add-in ansehen.

FAQ

Welche Alternative zu RechtGPT eignet sich für deutsches Recht?

CASUS passt besonders zu Kanzleien, die Rechtsrecherche mit Entwurf, Prüfung, Dossiers und der Bearbeitung in Microsoft Word verbinden wollen. RechtGPT kann passen, wenn vor allem einzelne Recherchefragen innerhalb eines festen Abfragekontingents beantwortet werden sollen.

Welche deutschen Rechtsquellen durchsucht CASUS?

CASUS durchsucht rund 500.000 Rechtsprechungseinträge. Dazu gehören unter anderem BGH, BVerfG, BVerwG, BAG, BSG, BFH und BPatG sowie Rechtsprechungsdatenbanken aus 15 Ländern. Die aktuelle CASUS-Suche umfasst für Deutschland Rechtsprechung, aber keine deutsche Gesetzgebung.

Was ist der Unterschied zwischen Rechtsrecherche und Vertragsprüfung?

Rechtsrecherche beantwortet eine Rechtsfrage anhand überprüfbarer Quellen. Vertragsprüfung beginnt bei einem vorhandenen Dokument und bewertet Regelungen im konkreten Kontext. Beide Aufgaben können zusammengehören, benötigen aber unterschiedliche Testfälle und Qualitätskriterien.

Hat RechtGPT eine Word-Integration?

Ja. RechtGPT dokumentiert die Nutzung direkt in Microsoft Word sowie den Export von Antworten als Word-Datei. Wie gut Analyse, Entwurf und Weiterbearbeitung mit den eigenen Vorlagen funktionieren, sollte in einem Praxistest geprüft werden.

Was kosten CASUS und RechtGPT in Deutschland?

CASUS kann 14 Tage kostenlos getestet werden. Standard kostet netto EUR 155 monatlich oder EUR 1.560 jährlich pro Person. RechtGPT nennt einen Test mit sieben Fragen sowie monatlich EUR 29 für Starter mit 50 Abfragen, EUR 49 für Business mit 250 Abfragen und EUR 29 für Enterprise mit 100 Abfragen ab fünf Lizenzen. Preisstand ist der 2. September 2026.

Welche Datenschutzfragen sollten deutsche Kanzleien prüfen?

Zu prüfen sind Auftragsverarbeitung, Unterauftragsverarbeiter, konkrete Verarbeitungsregionen, Speicheroptionen, Aufbewahrung und Löschung sowie Rollen und Klartextzugriffe. Anbieterangaben zu DSGVO oder EU-Cloud sind wichtige Ausgangspunkte, ersetzen aber nicht die Prüfung des vorgesehenen Einsatzes und der Vertragsunterlagen.